Strauch Ingenieure

aktuell

Oktober 2017

MUSTER-VERWALTUNGSVORSCHRIFT TECHNISCHE BAUBESTIMMUNGEN AUSGABE 2017/1

 

Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt) veröffentlicht Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB). Die Musterbauordnung (MBO) enthält in § 85 a Abs. 1 MBO1 die Ermächtigung, im Rahmen einer Verwaltungsvorschrift die allgemeinen Anforderungen an bauliche Anlagen, Bauprodukte und andere Anlagen und Einrichtungen durch Technische Baubestimmungen zu konkretisieren. In § 85 a Abs. 2 MBO werden detaillierte Vorgaben gemacht, zu welchen bauaufsichtlichen Anforderungen Konkretisierungen vorgenommen werden können. Die Konkretisierungen können durch Bezugnahme auf technische Regeln und deren Fundstellen oder auf andere Weise erfolgen, insbesondere in Bezug auf: Die Planung, Bemessung und Ausführung baulicher Anlagen und ihrer Teile, Merkmale und Leistungen von Bauprodukten in bestimmten baulichen Anlagen oder ihren Teilen, Verfahren für die Feststellung der Leistung eines Bauproduktes, das nicht das CE-Zeichen nach Bauproduktenverordnung trägt, zulässige und unzulässige besondere Verwendungszwecke für Bauprodukte, Festlegungen von Klassen und Stufen, die Bauprodukte für bestimmte Verwendungszwecke aufweisen sollen, Voraussetzungen für die Abgabe der Übereinstimmungserklärung für nicht harmonisierte Produkte, Angaben zu nicht harmonisierten Bauprodukten sowie zu Bauarten, die eines allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisses bedürfen sowie Art, Inhalt und Form der technischen Dokumentation. Es gilt der Grundsatz, dass nur solche Inhalte in die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) als Technische Baubestimmungen aufgenommen werden, die zur Erfüllung der Anforderungen der Bauordnungen an bauliche Anlagen, Bauprodukte und andere Anlagen und Einrichtungen unerlässlich sind. Die Bauaufsichtsbehörden können jedoch im Rahmen ihrer Entscheidungen zur Ausfüllung unbestimmter Rechtsbegriffe auch auf allgemein anerkannte Regeln der Technik zurückgreifen, die keine Technischen Baubestimmungen sind. Das Deutsche Institut für Bautechnik macht nach Anhörung der beteiligten Kreise im Einvernehmen mit den obersten Bauaufsichtsbehörden die Technischen Baubestimmungen als Muster-Verwaltungsvorschrift bekannt. Für eine unmittelbare Geltung in dem jeweiligen Land ist die öffentliche Bekanntmachung der Verwaltungsvorschrift erforderlich. Notifiziert gemäß der Richtlinie (EU) 2015/1535 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. September 2015 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 241 vom 17.9.2015, S. 1). Quelle: DIBt

 

 

September 2017

WANN SIND TYPENPRÜFUNGEN UND -STATIKEN SINNVOLL?

 

Typenprüfungen sind dann sinnvoll, wenn eine statische Konstruktion in gleicher Ausführung an mehreren Stellen errichtet oder verwendet werden soll. Der besondere Vorteil: Bei einer Typenprüfung werden die vorgelegten Standsicherheitsnachweise nur einmal – und nicht in jedem Verwendungsfall – geprüft. Die geprüfte Typenstatik kann beliebig oft verwendet werden. Der Kosten- und Zeitaufwand für wiederholte objektbezogene Einzelprüfungen entfällt. Die geprüfte Konstruktion kann an unterschiedlichen Standorten im ganzen Bundesgebiet auf Grundlage der Prüfung errichtet werden. Die Typenstatik könnte mehrere Ausführungsvarianten oder Untertypen umfassen. So können Sie flexibel auf lokale Gegebenheiten (z.B. unterschiedliche Schnee- oder Windlasten) reagieren und nutzen stets die kostengünstigste Bemessung. Der Typenprüfbericht ist bis zu fünf Jahre gültig und kann nach Ablauf der Geltungsdauer verlängert werden.

 

 

 

August 2017

NEUE MITARBEITERIN SEIT 01.06.2017

 

Am 01.06.2017 konnten wir eine neue Mitarbeiterin im Team begrüßen und zwar: Melanie Wieler. Nachdem Melanie Ihre Ausbildung beim vorigen Ausbildungsbetrieb infolge Insolvenz nicht mehr fortsetzen konnte, haben wir Melanie zum 01.06.17 übernommen und konnten damit einen freien Ausbildungsplatz als Technische Systemplanerin im Stahl- und Metallbau besetzen. Melanie ist zum Ende Ihres 2. Ausbildungsjahr bei uns eingestiegen und nunmehr steht das 3. Ausbildungsjahr an. Wir freuen wir uns auf die Verstärkung.

 

 

 

Juli 2017

ENTWURF MUSTER-VERWALTUNGSVORSCHRIFT TECHNISCHE BAUBESTIMMUNGEN

 

Gemäß dem Beschluss der Fachkommission Bautechnik wurde auf der Internetseite der Bauministerkonferenz der Entwurf der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (Stand 31. Mai 2017) eingestellt. Der Entwurf der MVV TB wird angekündigt, um den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, sich auf die neue Rechtslage einzustellen. Stellungnahmen können bis zum 1. Juli 2017 an das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) unter vvtb-anhoerung@dibt.de übermittelt werden. Die zunächst abschließende Veröffentlichung der MVV TB wird voraussichtlich Ende Juli 2017 erfolgen.

 

Quelle: ingkh.de-Homepage vom 14.06.2017 bzw. DiBt

 

 

 

Juni 2017
FORTSCHREIBUNG der ZUSÄTZLICHEN TECHNISCHEN VERTRAGSBEDINGUNGEN UND RICHTLINIEN FÜR INGENIEURBAUTEN

(ZTV-ING)

 

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat der Bundesingenieurkammer zur Information ihre Mitglieder ein Schreiben zur „Fortschreibung der Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten (ZTV-ING)“ zugesandt. Das Schreiben wurde an die Obersten Straßenbauämter der Länder als Grundlage für entsprechende Einführungserlasse versandt, mit denen die ZTV-ING in den Ländern eingeführt werden soll. Änderungen der ZTV-ING waren insbesondere durch die Anpassung an europäische Rechtsvorschriften erforderlich geworden – u.a. hinsichtlich Regelungen für die Qualifizierung von Konformitätsbewertungsstellen (KBS). Die Dokumente werden in Kürze zum Download auch auf den Internetseiten der BASt zur Verfügung stehen.

 

Quelle: aik-sh-Homepage vom 15.05.2017

 

 

 

Mai 2017

HOHE STANDARDS SOLLEN ERHALTEN BLEIBEN

 

Bestimmte Baunormen der EU sind aus Sicht der Bundesregierung unzureichend oder lückenhaft umgesetzt. Darum hat die Bundesregierung am 19.04.17 eine Klage gegen die EU-Kommission beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eingereicht. Würden die Normen in der jetzigen Form angewendet, wären die Bauwerkssicherheit sowie der Umwelt- und Gesundheitsschutz der Bevölkerung gefährdet. Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, europäisch harmonisierte Normen für Bauprodukte anzuwenden, um deren Qualitätseigenschaften zu bestimmen und zu kontrollieren. Sie dürfen über die europäische CE-Kennzeichnung hinaus keine weiteren Prüfungen verlangen. Dies hatte der Europäische Gerichtshof jüngst entschieden. Nach Auffassung der Bundesregierung gefährden die existierenden Normen die Bauwerkssicherheit sowie bestimmte Anforderungen des Umwelt- und Gesundheitsschutzes. 2015 hatte Deutschland deshalb gegen 6 unvollständig harmonisierte Bauproduktnormen Einwände vorgebracht – nach Art. 18 der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 – um die bestehenden Lücken in den Normen zu schließen. Zwei Einwände wurden seitens der EU-Kommission zurückgewiesen. Diese beziehen sich auf Holzfußböden und Sportböden. Dagegen wird nun Klage vor dem Europäischen Gericht erhoben. Die Kommission hält zusätzliche Qualitätseigenschaften bzw. Produktanforderungen in europäischen Normen für rechtswidrig und hat Hinweise auf national geltende ergänzende Regelungen aus den Normen gestrichen. Nach deutscher Auffassung werden damit die Regelungsmöglichkeiten zur Errichtung sicherer Bauwerke weiter eingeschränkt und das Umwelt- und Verbraucherschutzniveau abgesenkt. Ein Beispiel: Würden die harmonisierten EU-Normen derzeit ohne ergänzende Angaben angewendet, könnten Bauunternehmen, die zum Beispiel Fußbodenbeläge für Sporthallen oder Kindereinrichtungen sowie Parkett und Holzfußböden einbauen, nicht mehr überprüfen, ob diese gesundheitsschädliche Stoffe in die Innenraumluft abgeben. Die Hersteller der Fußböden wären nicht mehr verpflichtet, einen Nachweis über die Emissionen ihrer Bodenbeläge zu geben. Es bestünde daher die Gefahr, dass Hauseigentümer und Mieter einer höheren Schadstoffkonzentration ausgesetzt werden. Die Klage Deutschlands zielt darauf ab, dass die genannten Entscheidungen der Kommission durch ein Urteil des EuG aufgehoben werden und die Möglichkeit nationaler Ergänzungsregelungen rechtsverbindlich eröffnet wird. Die Klageschrift wurde zwischen den Ländern und der Bundesregierung abgestimmt und wird fristgerecht beim Europäischen Gericht eingereicht. Die Klagefrist endete am 19. April 2017. In der andauernden Übergangsphase gelten die bisherigen Anforderungen an Bauprodukte fort, die in den bauordnungsrechtlichen Regelungen der Bundesländer festgelegt sind. Damit ist sicheres Bauen weiterhin möglich.

 

Quelle: BiBt-Homepage vom 19.04.2017

 

 

 

April 2017

QUALITÄT AM BAU IN GEFAHR

 

Die Bundesingenieurkammer warnt erneut vor einer Abschaffung der verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der Honorar- und Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). „Ein Wegfall des Preisrahmens, den die HOAI vorgibt, würde die Qualität beim Planen und Bauen massiv gefährden. Das wiederum hätte vor allem Auswirkungen für die Verbraucher“, betonte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer. Daher wirbt die Bundesingenieurkammer ab sofort mit der Kampagnenseite http://hoai.news/ für die Rettung der HOAI. Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer führte weiter aus: „Jeder weiß, dass für einen zu niedrigen Preis keine hinreichende Qualität geliefert werden kann – das gilt auch für Ingenieurleistungen. Daher befürchten wir, dass nach einem Wegfall der Mindestätze der HOAI nur noch der Preis darüber entscheidet, was bzw. wie geplant und gebaut wird. Die Qualität wäre dann zweitrangig. Wer beim Planen spart, zahlt hinterher beim Bauen drauf“, begründet Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer die Initiative der Bundesingenieurkammer.

 

Quelle: Pressemitteilung der Bundesingenieurkammer vom 15.02.2017

 

 

 

März 2017

WAHLPRÜFSTEINE BUNDESTAGSWAHL 2017

 

Die 16 Verbände und Organisationen der planenden Berufe in Deutschland haben sich auf gemeinsame Wahlprüfsteine verständigt. Die thematische Bandbreite umfasst von der Forderung eines eigenständigen Bauressorts über die Digitalisierung des Planungswesens bis hin zur Stärkung der Freiberuflichkeit. Diese Wahlprüfsteine werden von der Bundesingenieurkammer verfasst und den demokratischen Parteien mit der Bitte um Beantwortung zugeleitet. Die Antworten werden im Sommer 2017 als Übersicht zur Verfügung stehen. Die Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 finden Sie unter: http://bingk.de/wp-content/uploads/2017/01/Wahlpruefsteine_2017.pdf

 

Quelle: Ingenieurkammer Niedersachsen vom 08. Februar 2017

 

 

 

Februar 2017

HESSISCHE RICHTLINIE FÜR DEN BAU UND BETRIEB VON VERKAUFSSTÄTTEN EINGEFÜHRT

 

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) hat mit der Veröffentlichung vom 26. Dezember 2016 im Staatsanzeiger für das Land Hessen (Nr. 52) die Hessische Richtlinie über den Bau und Betrieb von Verkaufsstätten (Hessische Verkaufsstättenrichtlinie (H-VkR) zum 01.01.2017 als bauaufsichtliche Richtlinie eingeführt. Die Richtlinie ist bei der bauaufsichtlichen Beurteilung von Verkaufsstätten im Geltungsbereich der Richtlinie zugrunde zu legen. Anforderungen, die sich aus dieser Richtlinie ergeben, sind auf der Grundlage des § 45 der Hessischen Bauordnung (HBO) im bauaufsichtlichen Verfahren geltend zu machen. Bis zum 30. Juni 2017 darf auf Wunsch der Bauherrschaft alternativ weiterhin die Muster-Verkaufsstättenverordnung (MVKVO), Stand September 1995, bekannt gemacht durch Erlass vom 21. November 2013 (StAnz. S. 1528), zugrunde gelegt werden. Diese ist dann als Ganzes anzuwenden (Mischungsverbot).

 

Quelle: Ingenieurkammer Hessen vom 13. Januar 2017

 

 

 

Januar 2017

„VERGABE VON ARCHITEKTENLEISTUNGEN: PRAXISLEITFADEN VERÖFFENTLICHT“

 

Seit dem 18. April 2016 regelt die VgV die Vergabe öffentlicher Aufträge an Architekten, Stadtplaner, Innen- und Landschaftsarchitekten. Der aktuelle Leitfaden zur Vergabe von Architektenleistungen bietet hierfür praxisrelevante Empfehlungen und Grundlagen. Der von den Architekten- und Planerverbänden und der Bundesarchitektenkammer herausgegebene und mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmte Leitfaden dokumentiert den gemeinsamen Willen von Auftraggebern und Auftragnehmern, der gesellschaftspolitischen Bedeutung des Bauens bereits im Vergabeverfahren mit einem hohen Anspruch an die Qualität der Planungsleistung gerecht zu werden.

Der Leitfaden kann unter http://www.aik-sh.de/wp-content/uploads/VgV-Leitfaden.pdf im pdf-Format heruntergeladen werden.

 

Quelle: Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein vom 12. Dezember 2016

 

 

 

Dezember 2016

„AUSFÜHRUNGSKLASSEN NACH DIN EN 1090“

 

Welcher Ausführungsklasse nach DIN EN 1090 sind vorwiegend ruhende Bauteile von Fliegenden Bauten, z.B. Zelte, Bühnen und deren Überdachungen zuzuordnen? Antwort: Hersteller von Bauwerken, Tragwerken und Bauteilen mit vorwiegend ruhender Beanspruchung aus Stahl und Aluminium müssen für die Ausführungsklasse EXC 2 zertifiziert sein. Siehe hierzu Auslegungsfragen der IS-ARGEBAU vom Juli 2016. Die Zuordnung für Stahlkonstruktionen erfolgt nach Abschnitt 4.1.2 DIN EN 1090-2 (Stahl) in Verbindung mit der Anlage 2.4/2 Musterliste der technischen Baubestimmungen, Fassung Juni 2015. Die Zuordnung für Aluminiumkonstruktionen erfolgt nach Abschnitt 4.1.2 DIN EN 1090-3 (Aluminium) in Verbindung mit den nationalen Festlegungen (NA 2, NCI zu A.5) DIN EN 1999-1-1/NA: 2013-05.

 

 

November 2016

„ANSTIEG GENEHMIGTER WOHNUNGEN“

Von Januar bis August 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 245300 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 25,1 % oder rund 49 200 Baugenehmigungen für Wohnungen mehr als in den ersten acht Monaten 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ersten acht Monaten eines Jahres zuletzt im Jahr 2000 gegeben (246 300).

 

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis): Pressemitteilung vom 20. Oktober 2016 – 377/16

 

 

Oktober 2016

Mitteilung der Ingenieurkammer Hessen:

KAMMERN PRÜFEN ENERGIEAUSWEISE

Stichproben sollen Qualität verbessern

 

Für die Stichprobenprüfungen von Energieausweisen sind in Hessen künftig die Ingenieurkammer Hessen (IngKH) und die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) zuständig. Dies teilte Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson heute mit.

Die Prüfungen sollen ermitteln, wie gut die für Gebäude und Klimaanlagen vorgeschriebenen Ausweise gehandhabt werden und welche darin geforderten Angaben sich in der Praxis bewähren. Hessen setzt damit eine EU-Richtlinie um. „Die Zusammenarbeit mit den Kammern bietet die Gewähr für eine sachgerechte und objektive Prüfung“, sagte Samson.

Energieausweise geben Auskunft über die Energieeffizienz eines Gebäudes und dienen damit dem Verbraucherschutz ebenso wie der Energiepolitik. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBT), bei welchem jeder Energieausweis registriert wird, wählt die Stichproben aus und reicht sie an die Länder weiter. Untersucht werden beispielsweise die Plausibilität der eingegebenen Daten und der darauf aufbauenden Berechnungen.

„Wir freuen uns über das Vertrauen des Ministeriums und übernehmen die neue Aufgabe gern“, sagten Dr. Martin Kraushaar, Hauptgeschäftsführer der AKH und Dipl.-Ing. (FH) Peter Starfinger, Geschäftsführer der IngKH. „Als beauftragte Kammern werden wir den engen Schulterschluss mit dem Hessischen Wirtschaftsministerium suchen, denn unser gemeinsames Ziel ist eine zukünftige Qualitätssteigerung bei den in Hessen ausgestellten Energieausweisen und Inspektionsberichten für Klimaanlagen“, erläuterte Starfinger.

Für letzteres sei die IngKH alleinig verantwortlich und prüfe die Inspektionsberichte von Klimaanlagen mit einer Leistung größer als 12 kW in Hessen. „Ziel ist unter anderem die Feststellung der Effizienz von Anlagenkomponenten unter Beachtung der jeweilig geforderten Sollwerte. Die Prüfung der planerischen Auslegung von Klimaanlagen kann in der Praxis stark abweichen und zu hohen Energiekosten führen“, ergänzte Starfinger.

„Bei der Prüfung der Unterlagen wird es nicht darum gehen, die Richtigkeit eines einzelnen Energieausweises zu validieren, sondern in der Gesamtbewertung zu ermitteln, welche Angaben sich in der Praxis bewähren oder zu modifizieren sind“, sagte Kraushaar abschließend.

 

 

September 2016

„MAL KEIN FACHLICHES THEMA, ABER VON GANZEM HERZEN“

 

Unser geschätzter Mitarbeiter B.Eng. Iheb Fatnassi, hat am Samstag, den 20.08.2016 im historischen Rathaus in Groß-Gerau geheiratet. Wir wünschen seiner Frau und Iheb alles Gute für den weiteren Lebensweg, haben die schönen Feierlichkeiten begleitet und können nur sagen: „ALLES TOPP“.

 

 

 

August 2016

„MEMBRANKONSTRUKTION ALS SIEGER DES SCHÜLERWETTBEWERBS „überDACHt“

 

Die Sieger in den beiden Alterskategorien des Schülerwettbewerbes "überDACHt" kommen aus Friedrichsthal und Völklingen. Am 03. Juni 2016 wurden sie im Berliner Technikmuseum ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 4.852 Schülerinnen und Schüler aus 12 Bundesländern an dem Wettbewerb beteiligt, der damit einer der erfolgreichsten bundesweit ist. In der Alterskategorie I (bis Klasse 8) siegten Luca Scherer und Julian Schwaiger mit ihrem Modell „Light“. Sie sind Schüler der 7 und 8 Klasse in der Montessori Gemeinschaftsschule/Gesamtschule Saar in Friedrichsthal. Die Jury bewertete die von ihnen gewählte Dachkonstruktion als eine ganz erstaunlich innovative Membrankonstruktion, die sich aus einer baumartigen Einspannung heraus entwickelt. In der Alterskategorie II (ab Klasse 9) überzeugte Joachim Kausch aus der 12. Klasse des Marie-Luise Kaschnitz Gymnasiums Völklingen mit seinem Modell „unité“. Das von ihm entworfenen Dachtragwerk ist ein elegantes räumliches Faltwerk in das ebene Dachelemente eingefügt sind, die eine spannende Facettenfläche bilden

 

 

Juli 2016

„RESTAURANT FÜR ALLE NACH DER MODERNISIERUNG DES LANDRATSAMT GG“

 

Unsere Leistungen zum Bauvorhaben „Modernisierung des Bauteil B des Groß-Gerauer Landratsamtes“ sind abgeschlossen. Für den Umbau des 30 Jahren alten Gebäudes wurde die energetische Sanierung – Tragwerksplanung der Leistungsphasen 1 bis 6 erfolgte durch unser Büro – durch das Land Hessen gefördert und ein Förderbescheid durch den Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir übergeben. Der Energiebedarf soll durch den rund 13 Millionen teuren Umbau um mehr als die Hälfte reduziert werden. Der Neubau der Kantine ist Teil dieser großen Baumaßnahme im Kreishaus, die bereits im Sommer 2014 begann.

Eine Pressemitteilung des Kreis Groß-Gerau vor kurzem, gibt Auskunft darüber, dass die Kantine nun auch für Gäste offen ist. Vielfalt und Kreativität verheißt die Speisekarte in der neuen Kantine im Landratsamt Groß-Gerau. Frischküche ist das Gebot der Stunde. Die voll ausgestattete Gastronomieküche konnte mit Unterstützung eines erfahrenen Caterers das bisheriges Angebot noch erweitern. Die Kantine ist vom sechsten Stock ins Erdgeschoss umgezogen und präsentiert sich elegant, sachlich klar und sehr hell. Schließlich ist die Wand, die zu einer Terrasse führt, mit fußhohen Glastüren durchsetzt. Weiße Tische, dunkle und orangefarbene Stühle, ein Parkettboden und als Farbtupfer ein paar grüne Wandteile, hinter denen das benutzte Geschirr abgestellt wird, sorgen für das moderne Raumdesign. Die eigentliche Küche mit den Vitrinen für Salat und Nachtisch, dem Kaffeeautomaten und den Kassen befindet sich, raffiniert abgetrennt durch eine Schiebewand, hinter dem Essraum. Die Investition für die neue Kantine beläuft sich nach Angaben des Gebäudemanagement des Kreises auf rund 2,1 Millionen Euro.

 

 

Juni 2016

„MUSTERRICHTLINIE BAULICHER BRANDSCHUTZ INDUSTRIEBAU IN KRAFT“

 

Die Muster-Richtlinie über den baulichen Brandschutz im Industriebau (MIndBauRL) der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz, Stand Juli 2014, wurde unter lfd. Nr. 3.2 mit dem ab 1. April 2016 gültigen Erlass „Liste und Übersicht der im Land Hessen bauaufsichtlich eingeführten Technischen Baubestimmungen (Umsetzung der Musterliste Juni 2015)“ in Verbindung mit der zugehörigen Anlagen Anlage 3.2/1 des Erlasses neu als Technische Baubestimmungen eingeführt. Die Musterrichtlinie mit der zugehörigen Anlagen Anlage 3.2/1 kann unter https://wirtschaft.hessen.de/landesentwicklung/bauen-und-wohnen/baurecht/bauordnungsrecht/sonderbauten-feuerungsverordnung abgerufen werden. Der Erlass „Liste und Übersicht der im Land Hessen bauaufsichtlich eingeführten Technischen Baubestimmungen (Umsetzung der Musterliste Juni 2015)“ vom 10. März 2016 wurde im StAnz. Nr. 13 auf der Seite 369 veröffentlicht und kann unter https://wirtschaft.hessen.de/landesentwicklung/bauen-und-wohnen/baurecht/bauordnungsrecht/technische-baubestimmungen abgerufen werden.

 

 

Mai 2016

NEUES VERGABERECHT SEIT 18.04.16 IN KRAFT

 

Seit 18.04.2016 ist das modernisierte Vergaberecht in Kraft. Die Vergabeordnungen für freiberufliche Leistungen (VOF) und die Lieferleistungen (VOL) werden zusammengefasst und durch die Vergabeverordnung (VgV) ersetzt, lediglich die VOB (A) bleibt nach der Modernisierung erhalten. Die VgV gilt für Vergaben über dem Schwellenwert von 209.000 Euro und bringt viele Neuerungen. Für Architekten und Ingenieure von besonderer Bedeutung ist der Abschnitt 6, in dem festgelegt ist, dass Architekten- und Ingenieurleistungen ausschließlich im Leistungs- und nicht im Preiswettbewerb vergeben werden. Bundesgesetzblatt Ausgabe Nr. 16 vom 14. April 2016, BGBl. I S. 624

 

 

April 2016

1,5 MILLIONEN NEUE WOHNUNGEN DURCH DACHAUFSTOCKUNG?

Wie Impulse für den Wohnungsbau www.impulse-fuer-den-wohnungsbau.de auf Grundlage eines Presseberichte vom 15.03.16 mitteilt liegt eine große Chance für mehr Wohnungen in Deutschland gewissermaßen auf den Dächern, denn mehr als 1,5 Millionen zusätzliche Wohnungen könnten durch Dach-Aufstockung entstehen. Und zwar dort, wo der Wohnraum heute schon knapp und das Wohnen teuer ist: in Großstädten, Ballungsräumen und Universitätsstädten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Technische Universität Darmstadt und das Pestel-Institut Hannover in Berlin vorgestellt haben. Damit dieses Potenzial schnell genutzt werden kann, soll die Bundesregierung Anreize schaffen und Sonderabschreibungen auch für Aufstockungen ermöglichen, so die Wissenschaftler. Bei den Wohnungen, die als „On-Top-Etagen“ auf die Dächer bereits bestehender Wohnhäuser gebaut werden können, geht die Studie von einer durchschnittlichen Größe von rund 85 Quadratmetern Wohnfläche aus. Im Fokus der Studie stehen die Wohnraum-Reserven von Mehrfamilienhäusern, die zwischen 1950 und 1990 gebaut wurden. Allein durch die Dach-Aufstockung von rund 580.000 dieser Nachkriegsbauten lassen sich 1,12 Millionen Wohnungen in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt zusätzlich errichten, so die Studie. Darüber hinaus könnten weitere 420.000 Wohnungen auf Gebäuden entstehen, die vor 1950 gebaut wurden. „Das Potenzial ist enorm. Und das, obwohl bei der Auswahl der Gebäude, die für eine Dach-Aufstockung in Frage kommen, sowohl der Denkmalschutz als auch der Erhalt des Stadtbildes in der Studie berücksichtigt sind“, sagt Prof. Dr. Karsten Tichelmann von der TU Darmstadt. Vorteil der Aufstockung: Es werde kein zusätzliches Bauland gebraucht. Damit würden auch keine neuen Grünflächen versiegelt. Auch der Aufbau neuer Infrastruktur entfalle – weder neue Straßen noch Kanal- oder Versorgungsleitungen würden benötigt. Damit seien die Grundstücks- und Erschließungskosten schon zwei wichtige Punkte, bei denen gespart werde. Bei einer Aufstockung ließe sich der Energiebedarf im darunter liegenden Geschoss der Energiebedarf bis zur Hälfte reduzieren.

 

 

März 2016

NEUFASSUNG HESSISCHE VERSAMMLUNGSSTÄTTENRICHTLINIE (H-VStättR) IN KRAFT GETRETEN

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (Oberste Bauaufsicht) hat uns über die Neufassung der Hessischen Versammlungsstättenrichtlinie (H-VStättR) informiert. Der Bekanntmachungserlass für die Hessische Versammlungsstättenrichtlinie (H-VStättR) vom 3. Dezember 2015 wurde im Staatsanzeiger Nr. 53 vom 28. Dezember 2015 ab Seite 1415 veröffentlicht und ist am 01. Januar 2016 in Kraft getreten.

 

BAYERISCHE INGENIEUREKAMMER-BAU FÖRDERT ERSTELLUNG VON HONORARGUTACHTEN

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau fördert, zurückgehend auf einen Beschluss der Vertreterversammlung, in Form eines Pilotprojektes auf die Dauer von zunächst zwei Jahren die Erstellung von Honorargutachten zur außergerichtlichen Streitbeilegung in Honorarfragen.

 

 

Februar 2016

ÄNDERUNGEN DER NACHWEISBERECHTIGTEN-VERORDNUNG (NBVO) IN KRAFT GETRETEN

Im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen vom 14.12.2015 sind Änderungen der Nachweisberechtigten-Verordnung (NBVO) veröffentlicht worden. Die Änderungen sind am 15. Dezember 2015 in Kraft getreten. Die NBVO ist um 5 Jahre bis zum 31.12.2020 verlängert worden.

Neben redaktionellen Anpassungen sind auch inhaltliche Änderungen vorgenommen worden, wie z.B.: Bei den allgemeine Pflichten – Konkretisierung Unabhängigkeit für Beschäftigte von Bauunternehmen: „… die Unabhängigkeit ist insbesondere dann nicht gegeben, wenn Nachweisberechtigte bei einem an diesem Bauprojekt beteiligten Unternehmen beschäftigt sind.“ – Regelung der Beauftragung der Bescheinigung der ordnungsgemäßen Bauausführung bei Tod oder schwerer Krankheit des Nachweisberechtigten: „Nachweisberechtigte überwachen die ordnungsgemäße Bauausführung hinsichtlich der von ihnen erstellten bautechnischen Nachweise. Für die Bescheinigung der ordnungsgemäßen Bauausführung darf sich die Bauherrschaft nur aus wichtigem Grund einer anderen nachweisberechtigten Person als derjenigen bedienen, die den Nachweis erstellt hat. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die nachweisberechtigte Person verstorben oder längere Zeit erkrankt ist. Die Überwachung der ordnungsgemäßen Bauausführung soll sich auf Stichproben der Ausführung der jeweils wesentlichen Bauteile beschränken.“ und dem Kriterienkatalog - Aufnahme neues Kriterium 11: Es werden allgemeine Rechenverfahren zur Bemessung von Bauteilen und Tragwerken unter Brandeinwirkung angewendet.“

 

 

Januar 2016

HESSISCHES INGENIEURGESETZ IN KRAFT GETRETEN

Mitteilung des Redaktionsteams der Ingenieurkammer Hessen: "Die Novellierung der Hessischen Ingenieurgesetze schafft für die Öffentlichkeit, für Verbraucher und Auftraggeber mehr Klarheit über die Qualifikation von Ingenieuren und ihre zugeordneten Aufgaben und Dienstleistungen. Damit verbessert es den Schutz aller Verbraucher und dient vor allem auch der nachhaltigen Qualitätserhaltung für die Sicherheit, den Umwelt- und Gesundheitsschutz bei der Planung und Errichtung von Bauwerken und anderen technischen und natürlichen Infrastruktursystemen", sagte Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Udo F. Meißner, Präsident der Ingenieurkammer Hessen. "Darüber hinaus gewährleistet die Novellierung auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Berufstandes der freiberuflich tätigen Ingenieure und ihrer Mitarbeiter in hessischen Ingenieurunternehmen und stärkt die Qualitätssicherung durch die Selbstverwaltung der Ingenieurkammer Hessen. Die Novellierung schafft damit hervorragende Rahmenbedingungen für die Berufsausübung, für die Ausbildung des Ingenieurnachwuchses sowie für die Fort- und Weiterbildung im Ingenieurberuf durch lebenslanges Lernen. Wir sind sehr zufrieden mit diesem zukunftsorientierten Gesetz, dessen Vorschriften sich hinsichtlich der innovativen Ansätze des hessischen Gesetzgebers auch sehr gut auf die Gesetzgebung anderer Bundesländer übertragen ließe. Dafür werden wir uns einsetzen." Im GVBL. Nr. 28 vom 8.12.2015 wurde das Hessische Ingenieurgesetz (HIngG) verkündet. Es ist mit Datum 9.12.2015 in Kraft getreten.

 

 

Dezember 2015

SYMPOSIUM „VISION ZUKUNFT

Zum jährlichen Symposium, dieses Mal am 18. November 2015 in Mainz, hatte die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in das ZDF-Konferenzzentrum geladen. Unter dem diesjährigen Motto: „Vision Zukunft“ wollte man gemeinsam mit den Spitzenvertretern der Ingenieurinnen und Ingenieure im Land, sowie mit hochrangigen Gästen aus Wirtschaft und Politik eine Vision für das Ingenieurwesen entwickeln. Das Grußwort und ein Statement zum Thema „Bauen, Energie und Infrastruktur in Rheinland-Pfalz“ erfolgte durch CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende Rheinland-Pfalz Julia Klöckner und der Vortrag mit dem Thema „Vom Weg abkommen, um nicht auf der Strecke zu bleiben: Den Wandel im Visier“ wurde durch Prof. Dr. Eckard Minx, Experte für Zukunftsforschung und Vorstandsvorsitzender der Daimler und Benz Stiftung gehalten.

 

 

November 2015

ANWENDUNG VERGABERECHT

Hinweis der Ingenieurkammer Hessen vom 27.10.15:

Bei der Anwendung des Vergaberechts im Zusammenhang mit der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen liegen zwischenzeitlich Verwaltungsanweisungen zum Thema „wie Beschaffungsverfahren vereinfacht und beschleunigt werden können“ vor und zwar vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BUMB) sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), und vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL).

Das Rundschreiben des BMWi weist auf die Möglichkeit zur Beschleunigung von Vergabeverfahren zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen sowohl oberhalb als auch unterhalb der EU-Schwellenwerte hin. Die Tatbestände „unvorhergesehenes Ereignis“ sowie „dringliche und zwingende Gründe“ werden dabei als gegeben angesehen. Da diese Voraussetzungen vorliegen, kann ab sofort auch in Hessen entsprechend verfahren werden. Gegenwärtige besondere Umstände rechtfertigen danach als Ausnahmetatbestand zu § 55 Abs. 1 LHO eine Freihändige Vergabe, die vom grundsätzlichen Gebot der Einholung von mindestens drei Vergleichsangeboten auch Ausnahmen zulassen.

Das Rundschreiben des BMWi und den Erlass des BMUB finden Sie unter: http://www.absthessen.de/aktuelles-neuigkeiten.html. Zusätzlich finden Sie dort Vollzugshinweise vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie eine Mitteilung der Kommission an das europäische Parlament und den Rat zu den Vorschriften für die öffentliche Auftragsvergabe im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik.

 

 

Oktober 2015

NEUER MITARBEITER AB 01.10.2015

Nachdem unsere Mitarbeiterin Tanja Gronbach-Kiduma fast 20 Jahre die tägliche Fahrtstrecke von Bad Kreuznach nach Groß-Gerau, trotz der Behinderungen infolge Baustellen im Bereich der Weisenauer- und Schiersteiner-Brücke oder dann durch den Ausfall der Fähre bei Niedrigwasser, auf sich genommen hatte, hat sie uns nun zum 30.09.2015 verlassen um in Wohnortnähe eine neue Arbeitsstelle anzutreten. Wir bedauern dies sehr, dürfen aber ab dem 01.10.15 einen neuen Mitarbeiter begrüßen, den wir demnächst an dieser Stelle vorstellen werden. Wir sagen Frau Gronbach-Kiduma Danke für die schöne und angenehmen Zeit, ihr Engagement bis zu letzten Arbeitsminute und wünschen Ihr alles Gute am neuen Arbeitsplatz.

 

 

September 2015

NEUER INGENIEURAUSWEIS DER IngKH

Beim Ingenieurbüro STRAUCH INGENIEURE kommt bereits der neue Ingenieurausweis / Professional Card zum Einsatz. Herr Dipl.-Ing. Werner Strauch Mitglied der IngKH ist im Besitz des Ingenieurausweises / Professional Card. Hierzu eine Information der Ingenieurkammer Hessen: Durch Beschluss der Bundesingenieurkammerversammlung geben bereits zahlreiche Länderingenieurkammern einen Berufsausweis mit einheitlichem Aussehen an ihre Mitglieder heraus. Der Ausweis bringt zahlreiche Vorteile, denn er dokumentiert die fachlichen Qualifikationen und kann bei Vertragsverhandlungen ergänzend zu den Urkunden vorgelegt werden. Dies schafft Transparenz bei Verbrauchern und Auftraggebern. Der Berufsausweis verweist auf das Bundesingenieurregister, das von der Bundesingenieurkammer bereits seit 2005 nach internationalem Vorbild geführt wird und bundesweit einheitlich den Ausbildungsstand der eingetragenen Ingenieure dokumentiert. Der Ausweis ist zudem eine Möglichkeit der Identifikation als Mitglied der Ingenieurkammer Hessen. Damit wird die Zugehörigkeit zum Berufsstand dokumentiert. Der QR-Code auf der Rückseite des Ausweises verweist direkt auf vorhandene Listeneintragungen sowie die Kontaktdaten und die sonstigen eingepflegten Informationen der einzelnen Mitglieder in der Ingenieursuche der Ingenieurkammer Hessen.

 

 

August 2015

NEUER MITARBEITER AB 01.08.2015

Nachdem unsere Mitarbeiterin Anja Bergner uns nach 18 Jahren zum 31.07.15 verlassen hat um in einem anderen Bereich „nochmals eine neue Herausforderung zu suchen“, dürfen wir ab 01.08.15 einen neuen Mitarbeiter begrüßen. Wir sagen Frau Bergner Danke für die schöne Zeit, wünschen Ihr alles Gute am neuen Arbeitsplatz und freuen uns auf die Verstärkung unseres Teams durch B. Ing. Stefan Weiser, den wir bereits im Rahmen seiner Abschlussarbeit in unserem Büro kennenlernen durften.

 

 

Juli 2015

MODERNISIERUNG LANDRATSAMT GROß-GERAU

Der Abschluss des Rohbaus für die derzeit stattfindende Modernisierung des Bauteil B des Groß-Gerauer Landratsamtes befindet sich in der Schlussphase. Für den vorgesehenen Umbau des 30 Jahren alten Gebäudes wurde die energetische Sanierung – Tragwerksplanung der Leistungsphasen 1 bis 6 erfolgt durch unser Büro – mit rund 1,7 Millionen Euro durch das Land Hessen gefördert und ein Förderbescheid durch den Wirtschafts- und Energieminister Tarek Al-Wazir übergeben. Der Energiebedarf soll durch den rund 12,6 Millionen teuren Umbau um mehr als die Hälfte reduziert werden.

 

 

Juni 2015

ÄNDERUNG DER BAUTEILREGELLISTE

Mitteilung der IngKH vom 27.05.2015: Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) veröffentlicht den Entwurf vorgesehener Änderungen der Bauregelliste A Teile 1 bis 3, der Bauregelliste B Teil 2 und der Liste C für die Ausgabe 2015/1. Das DIBt hat am 06. Mai 2015 einen Änderungsentwurf der Bauregellisten A und B sowie der Liste C veröffentlicht, um den Herstellern, Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen, Händlern und Verwendern die Möglichkeit zu geben, sich rechtzeitig auf die neue Rechtslage einzustellen und ggf. zu den geplanten Änderungen Stellung zu nehmen. Stellungnahmen sind bis zum 04. August 2015 an das DIBt zu richten.

 

 

Mai 2015

VOM B.ENG. ZUM M.ENG.

Nach bestandener Master-Thesis darf unser bisheriger und jetziger Mitarbeiter Alexander Schuler sich ab dem 01.04.2015 sich über seinen neuen akademischen Grad M.Eng. freuen. Herzlichen Glückwunsch.

 

 

APRIL 2015

NEUE MITARBEITERIN AB 01.04.2015

Am 01.04.2015 konnten wir eine neue frühere Mitarbeiterin wieder im Team begrüßen: Nuria Maria Strauch. Nach einigen Jahren und dem zwischenzeitlichen Abschluss der Ausbildung zur staatlich geprüften Bautechnikerin, sowie einer Mitarbeit bei Wenzel + Wenzel Freie Architekten in Karlsruhe, Stuttgart, Frankfurt und in der Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH in Frankfurt, freuen wir uns auf die Verstärkung.

 

 

MÄRZ 2015

KLIMAPAKET GEKIPPT: KOALITION STOPPT STEUERBONUS FÜR GEBÄUDESANIERUNG. (STAND 26.02.2015)

Wie am 26.02.15 Spiegel Online meldet, soll der eigentlich von Bund und Ländern schon beschlossene milliardenschwere Steuerbonus für das Dämmen von Gebäuden vorerst gestoppt worden sein. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf ein Schreiben von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann an die Mitglieder seiner Fraktion. "Über eine steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung konnte im Koalitionsausschuss keine Einigung erzielt werden", heißt es demnach in dem Brief. Auf das CO2-Gebäudesanierungsprogramm hatten sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) im Dezember mehrheitlich verständigt. Es sollte von Januar 2015 an für fünf Jahre laufen. Der Kompromiss sah vor, dass Hausbesitzer, die alte Fenster und Heizkessel austauschen oder ihr Haus besser dämmen, rückwirkend ab Januar zehn bis 20 Prozent ihrer Kosten von der Steuer absetzen können. Oppermann betont in dem Schreiben, das Wirtschaftsministerium prüfe nun alternativ, Zuschussprogramme der KfW-Bank zu erhöhen.

 

 

FEBRUAR 2015

VERLÄNGERUNG VON AUSFÜHRUNGSGENEHMIGUNGEN MIT BAUVORLAGEN AUF DER GRUNDLAGE DER DIN 4112 (STAND DEZ 2014).

Bedingt durch die Einführung der DIN EN 13782 und DIN EN 13814 als derzeit gültige technische Baubestimmungen sind für die Verlängerung von bestehenden Ausführungsgenehmigungen auf Grundlage der DIN 4112 entsprechende Entscheidungshilfen anzuwenden. Diese wurden nunmehr von den Gremien der Bauministerkonferenz entwickelt und die Länder wurden von der Fachkommission Bauaufsicht Mitte Dezember 2014 gebeten, die geänderten Entscheidungshilfen umzusetzen. Die Änderung der Entscheidungshilfen des Arbeitskreises „Fliegende Bauten“ der Fachkommission „Bauaufsicht“ der ARGEBAU gegenüber dem Stand vom 13.12.2013 wurden von der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz am 12.12.2014 beschlossen. Die Entscheidungshilfen geben Antworten auf die Frage, inwieweit Ausführungsgenehmigungen ohne Aktualisierung der nach DIN 4112 erstellten Bauvorlagen verlängert werden können oder ob zusätzliche Anforderungen zu erfüllen sind.

Nach den Entscheidungshilfen können nur gültige Ausführungsgenehmigungen verlängert werden.

 

 

JANUAR 2015

RAUCHMELDERPFLICHT FÜR PRIVATE WOHNRÄUME:

Die Ausstattung der privaten Wohnungen mit Rauchwarnmeldern (Einbau, Betrieb und Instandsetzung gemäß DIN 14676, Technische Anforderungen sind über die DIN EN 14604 - 02/2009 - geregelt) musste bis zum 31.12.2014 abgeschlossen sein. Für Wohnungen gilt die Pflicht: Schlafräume, Kinderzimmer und Flure - über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen - mit einem Rauchwarnmelder auszustatten. Eine Rauchwarnmelderpflicht für private Wohnräume haben bereits 13 Bundesländer und zwar Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Für die Erstausrüstung mit Rauchwarnmeldern ist der Bauherr, der Eigentümer oder der Vermieter zuständig. Der Nutzer oder Mieter muss die Rauchwarnmelder über den Testknopf regelmäßig daraufhin prüfen, ob die Geräte funktionsfähig sind und gegebenenfalls den Batteriewechsel vornehmen. Er darf die Rauchwarnmelder nicht außer Betrieb nehmen.

 

 

Dezember 2014

EINHALTUNG DER HBO UND NBVO:

Die Einhaltung der HBO (Hessischen Bauordnung) und der NBVO (Nachweisberechtigtenverordnung) zu den bautechnischen Nachweisen und der Überwachung durch den Nachweisberechtigten dienen der Gefahrenabwehr und somit dem Schutz der Allgemeinheit und der Sicherheit und Bewahrung vor Schäden für den einzelnen Bauherrn. Der Gesetz­geber sieht daher Ahndungen von Verstößen (Ordnungswidrigkeiten) durch Bußgeld vor. Der Bauherr ist verpflichtet dafür Sorge zu tragen, dass alle erforderlichen Unterlagen, Nachweise und Bescheini­gungen vorgelegt werden. Die Beauftragung qualifizierter Fachplaner wie der Nachweisberechtigten sorgen dafür, dass er seinen Verpflichtungen konfliktfrei nachkommen kann. Das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. W. Strauch Ingenieure ist eingetragen als Nachweisberechtigter oder als Mitglied in den folgenden Ingenieurkammern: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Darüber berechtigen die genannten Eintragungen zur qualifizierten Fachplanung in den nicht genannten Bundesländern.

 

 

November 2014

PRÄSENTATION NEUER AUDI TT IN FRANKFURT:

In Frankfurt zwischen Messeturm und Skyline Plaza wurde vor der offiziellen Markteinführung von Audi der neuen Audi TT präsentiert. In einer eigens dafür aufgebauten temporären Veranstaltungsstätte wurde innerhalb einer auf Grundlage der DIN EN 13782 erstellten Einhausung vor mehreren hundert Gästen inklusive prominenter Persönlichkeiten aus dem Sport die dritte Generation des Sportwagens in einer Multimediashow präsentiert. Die Eigenschaften des Audi TT konnte man auch direkt, auf einer mehrere hundert Meter langen Rundstrecke mit eingebauter Steilkurve, dem sogenannten MOTODROM, erfahren.

 

 

Oktober 2014

NELSON MÜLLER´s COTTON CLUB:

In den vergangenen Monaten war das Ingenieurbüro Dipl.-Ing. W. Strauch Ingenieure mit der Tragwerksplanung der Bauwerke für den Nelson Müller´s Cotton Club (berühmtester Tanz & Musik-Club der 30er Jahre in New York, Harlem) befasst. Diese kommen als temporäre Bauwerke in Frankfurt und München für die Freunde eines exzellenten Essens in Verbindung mit anspruchsvollem Entertainment mit Musik, Tanz und Artistik zum Einsatz. Näheres unter: http://www.cottonclub-dinnershow.de

 

 

September 2014

Sportliches ...

Glückwunsch zur erfolgreichen Teilnahme am Sonntag, den 24.08.14 an unsere Mitarbeiterin Anja Bergner am Breisgautriathlon. Nachdem Frau Bergner bereits in diesem Jahr in Frankfurt (City Triathlon) und im letzten Jahr in Zell am See teilgenommen hat, war die Teilnahme in Malterdingen bei Freiburg im Breisgau ein weiteres Highlight. Ebenso ein Lob an unseren Chef Werner Strauch zum Aufstieg in die Verbandsliga im Tennis.

 

 

August 2014

Ausbildung als Technische/r Systemplaner/in Fachrichtung Stahl- und Metallbau

Derzeit haben wir einen Auszubildenden als Technischen Systemplaner, der nunmehr das erste Ausbildungsjahr mit Erfolg abgeschlossen hat und das gesamte Büro möchte hiermit die Gelegenheit nutzen und Danke sagen für die engagierte Mitarbeit und das gute Berufsschulzeugnis. Herzlichen Glückwunsch Daniel Dannenbaum nur weiter so. Außerdem möchten wir die Gelegenheit nutzen hiermit anzukündigen, dass in unserem Büro am 01.09.14 eine weitere Ausbildungsstelle in diesem Bereich besetzt wird und wir uns auf unsere neue Auszubildende Michelle Seebach freuen und ihr einen guten Ausbildungsstart wünschen.

 

 

Juli 2014

Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken nach DIN EN 1090

Die DIN EN 1090 unterteilt sich in drei Teile die die Ausführung von Stahl- und Aluminiumtragwerken regeln. Die DIN EN 1090-1 beinhaltet den Konformitätsnachweis für tragende Teile und stellt damit die Grundlage dar welche Bauteile CE-kennzeichnungspflichtige Bauteile sind. Die DIN EN 1090-2 beinhaltet die technischen Regel für die Ausführung von Stahltragwerken und die DIN EN 1090-3 die technischen Regeln für die Ausführung von Aluminiumtragwerken. Die DIN EN 1090 hat somit nicht nur in erheblichen Maße Einfluss auf die Kennzeichnung und Fertigung von Stahl- und Aluminiumbauteilen in den Herstellungsbetrieben, sondern auch auf die eigentliche Grundlagen der Fertigung, nämlich die Ausführungszeichnungen der Stahl- und Aluminiumbauteile. Hierzu ist vorab die Festlegung der Ausführungsklassen erforderlich, die bereits bei der Erstellung der statischen Berechnung Einfluss auf die Konstruktion und deren Bemessung nimmt. Die Ausführungsklasse als Grundlage, kann vor allem auch durch die gewünschten Vorgaben der Auftraggeber beeinflusst werden.

 

 

Juni 2014

Was ist zu beachten bei Fliegenden Bauten, für die keine Ausführungsgenehmigung erforderlich ist

Die materiellen Anforderungen des Bauordnungsrechtes (Standsicherheit, Brandschutz etc.) gelten in gleicher Weise für alle Fliegenden Bauten. Der Betreiber muss eigenverantwortlich für die Einhaltung aller Anforderungen sorgen, da insbesondere die mit der Ausführungsgenehmigung verbundenen Prüfungen und Gebrauchsabnahmen entfallen.

 

 

Mai 2014

Einstufung von Pfetten in Konstruktionsklassen

Auf Grundlage der Auslegungen zu DIN EN 1993-1-3 Stand Februar 2014 bezüglich der Einstufung von Dachpfetten aus kaltgeformten Z-Profilen ergibt sich folgendes: Der Konstruktionsklasse III sind Pfetten zuzuordnen, die lediglich Lasten auf das Tragwerk abgeben. Dienen jedoch Pfetten neben der Abtragung der Lasten auch zu anderen Zwecken, wie der Stabilisierung eines Rahmenriegels und tragen somit zur Tragfähigkeit eines einzelnen anderen Tragwerkteiles bei, dann sind sie der Konstruktionsklasse II zuzuordnen. Tragen die Pfetten als Druckstrebe eines Dachverbandes zur Gewährleistung der Gesamtstabilität des Bauwerkes bei, dann sind diese der Konstruktionsklasse I zuzuordnen. Die Aussteifung der Pfetten der Konstruktionsklasse I zur Erhöhung der Tragfähigkeit durch Sandwichelemente der Konstruktionsklasse II ist zulässig. Sandwichelemente nach Zulassung dürfen jedoch nicht direkt zur Stabilisierung der (gesamten) Tragkonstruktion als Bauteil der Konstruktionsklasse I – z.B. als Ersatz für den aussteifenden Dachverband – verwendet werden.

 

 

April 2014

Darstellung konstruktiver Anbindungen von Ballastierungen

Bedingt durch die Umstellung der Normung und Einführung der DIN EN 13782 und DIN EN 13814 als Technische Baubestimmung, kann hinsichtlich der Darstellung der konstruktiven Ausbildung von Ballastierungen, folgendes den Auslegungsfragen (Stand Februar 2014) entnommen werden: Ballastierungen, Abspannungen und deren Befestigungen sind in den geprüften technischen Unterlagen zeichnerisch detailliert darzustellen.

 

 

März 2014

Verlängerung von Ausführungsgenehmigungen ohne Aktualisierung der nach DIN 4112 erstellten Bauvorlagen.

Bedingt durch die Umstellung der Normung und Einführung der DIN EN 13782 und DIN EN 13814 als Technische Baubestimmung, sind für die Verlängerung von Ausführungsgenehmigungen nun die Musterentscheidungshilfen (Stand Dez. 2013) des Arbeitskreises „Fliegende Bauten“ i. V. mit weiteren Vorschriften des jeweiligen Landes maßgeblich. Die Entscheidungshilfen geben Antworten auf die Frage, inwieweit Ausführungsgenehmigungen ohne Aktualisierung der nach DIN 4112 erstellten Bauvorlagen verlängert werden können oder ob zusätzliche Anforderungen zu erfüllen sind. Nach den Entscheidungshilfen können nur gültige Ausführungsgenehmigungen verlängert werden.